Wie kamst du zum Rennsport und was ist die schönste Erinnerung in deiner Karriere?

Früher ging ich mit meinem Vater zu seinen Rennen. Jetzt begleitet er mich.

Die schönste Erinnerung an meine Karriere war mein erstes Rennen beim Red Bull MotoGP Rookies Cup. Ich war Besucher und durfte am selben Tag die Strecke selbst fahren. Ich war also mittendrin!
Ich denke aber dennoch, das noch größere Ereignisse auf mich zukommen, die diese Erinnerung überrunden werden. 😉

Wie motivierst du dich nach einer Niederlage oder einem Sturz?

Eine Niederlage ist immer eine schwere Sache. Man muss dennoch stark im Kopf sein, auch wenn es schwierig wird. Was mich am meisten motiviert, ist tatsächlich mein Ego.
Ich bin eine sehr konkurrenzfähige Person und egal was ich auch tue, ich möchte gewinnen! Wenn ich Probleme habe oder mich in einer Situation schlecht fühle, möchte ich mir und allen anderen dennoch beweisen, das ich der Beste bin und ich es schaffen kann, egal wie oft ich vorher versage.

Gib unseren Lesern ein paar Tipps für die Fitness, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

Beim Sport trainiere ich immer am Limit, um mich von Saison zu Saison zu verbessern. Das Training hängt aber allgemein von den Zielen, die man erreichen will, ab. Bei den Rennen z.B. muss man stark sein. Deshalb trainiere ich sehr viel mit dem Fahrrad und laufe sehr viel. Gewichtheben und CrossFit sind auch Bestandteil, meines Trainings.
Das wichtige beim Sport ist die kontinuität. Dazu kommt noch, je leichter man ist, desto schneller ist man. Ich kann empfehlen, jeden Tag 30 Minuten zu trainieren, statt 1 – 2 mal pro Woche eine Stunde. Da Sport gut ist aber nicht ausreichend, achte ich auch zusätzlich noch auf meine Ernährung.

Welches ist deine Lieblingsstrecke und weshalb?

Ich habe einige Strecken, die ich wirklich mag. Mein absoluter Favorit ist der Sachsenring. Ich liebe die Höhenunterschiede, er wirkt wie eine Achterbahn. Auf dem Sachsenring habe ich auch einen Rundenrekord der 600er Klasse erreicht.
Zwei weitere Lieblingsstrecken sind Zolder und Aragon.

Welche Ziele hast du dir für deine Rennkarriere gesetzt?

Mein Traum ist es, MotoGP-Fahrer zu werden. Das treibt mich auch voran. Ein realistisches Ziel das ich mir gesetzt habe, ist der Titel des Weltmeisters bei World SuperSport 600.

Welches Motorrad fährst du im „zivilen Leben“? Hast du für unsere Leser ein Ziel für den nächsten Motorradurlaub?

Lustigerweise habe ich privat keinen Führerschein. Ich fahre nur auf Rennstrecken mit meiner R6. Neben dieser habe ich noch eine Supermoto Honda CRF450, eine Kawasaki KXF450 und eine Motocross und YCF Pitbike zum Trainieren.
Als nächstes Urlaubsziel kann ich Kroatien empfehlen. Ich bin Kroate und unser Land hat viele tolle Straßen zum Fahren und andere Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Welche Voraussetzungen braucht ein junger Mensch um als Rennfahrer/in erfolgreich zu werden?

Das ist eine komplizierte Frage. Man braucht viele Parameter die stimmen müssen.
Die drei wichtigsten sind:
1. Jemand, der dich auf dem Weg unterstützt. Es ist ein aufwändiger und teurer Sport, das schafft man nur schwer alleine. Ich habe meinen Vater der immer an meiner Seite ist.
2. Man muss hartnäckig sein! Steh nach jedem Fehler auf und mach es besser. Nur die Stärksten schaffen es!
3. Glück! Manchmal hast du es nicht alleine in der Hand. In diesen Zeiten braucht man ein wenig Glück.

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